Video folgt. Bernhard spielt einen echten Notruf durch – vom Wählen bis zum Auflegen.
Erst schauen, dann handeln
- 1Rundum schauen Straßenverkehr, Strom, Feuer, Rauch oder Gas? Erst die Gefahr beseitigen oder Abstand halten.
- 2Andere einbinden Sprechen Sie Umstehende direkt an: „Sie mit der blauen Jacke, rufen Sie bitte 144!“
- 3144 oder 112 wählen Sofort auf Lautsprecher – dann haben Sie die Hände frei.
Die W-Fragen
- 1Wo ist der Notfall? Ort, Straße, Hausnummer, Stockwerk, Tür. Auf der Straße: Fahrtrichtung, Kilometertafel. Am Berg: Hütte, Weg, Gipfel.
- 2Was ist passiert? Kurz und einfach: „Mein Mann ist umgefallen und reagiert nicht.“
- 3Wie viele Betroffene? Wichtig bei Unfällen, damit genug Fahrzeuge kommen.
- 4Wer ruft an? Ihr Name und Ihre Nummer für Rückfragen.
- 5Nicht auflegen Die Leitstelle bleibt dran und leitet Sie an – auch bei der Herzdruckmassage.
- 6Der Rettung den Weg zeigen Türen aufsperren, Licht an, jemand winkt an der Straße, Medikamentenliste und e-card bereitlegen.
Das „Wo“ ist die wichtigste Frage
Ohne genaue Adresse kann die Rettung nicht losfahren. Handy gesperrt? 112 geht ohne PIN direkt vom Sperrbildschirm.
Auf einen Blick: Notruf in 5 Schritten
- Erst schauen: Gefahr? – dann 144 oder 112, Lautsprecher an
- Wo? Adresse, Stockwerk, genaue Beschreibung
- Was ist passiert?
- Wie viele Betroffene?
- Warten! Fragen beantworten, nicht auflegen
Das werde ich im Kurs gefragt
Ich bin so aufgeregt, ich weiß dann sicher meine eigene Adresse nicht mehr. Was tun?
Das passiert öfter, als man denkt – auch Profis. Kleben Sie Ihre Adresse mit Stiege, Stock und Tür neben das Telefon oder speichern Sie sie im Handy als Notiz. Unterwegs fragen Sie Umstehende oder schauen auf Schilder. Und die Leitstelle hilft mit gezielten Fragen weiter.

Bernhard sagt
Lesen ist der erste Schritt. Die Handgriffe sitzen aber erst, wenn Sie sie einmal geübt haben – am besten im Kurs.