Video folgt. Die Vergiftungsinformation als Kontakt fürs Handy – und Bernhards Liste der giftigsten Haushaltsdinge.
Neugier ist die größte Gefahr
Die meisten Vergiftungen passieren zwischen ein und vier Jahren, zu Hause, in einem kurzen unbeobachteten Moment: Medikamente, Geschirrspültabs und Waschmittel-Kapseln, Lampenöl, Liquids für E-Zigaretten, Knopfbatterien.
- 1Ruhe bewahren Das Kind von der Gefahrenquelle wegbringen, Reste aus dem Mund wischen.
- 201 406 43 43 anrufen Vergiftungsinformation, rund um die Uhr. Bereithalten: Was? Wie viel? Wann? Alter und Gewicht?
- 3Anweisungen folgen Verpackung, Pflanze oder Rest aufbewahren und mitnehmen.
- 4Notruf 144 Bei Bewusstseinsstörung, Krampf, Atemnot, starkem Erbrechen oder Speichelfluss.
- 5Kein Erbrechen auslösen Keine Milch, kein Salzwasser, kein Öl.
Sie kann die Speiseröhre schon innerhalb von zwei Stunden schwer verätzen – auch ohne Beschwerden. Sofort ins Spital oder 144. Dasselbe gilt für mehrere verschluckte Magnete.
So sieht es aus

- Reste aus dem Mund – 01 406 43 43 anrufen
- Was, wie viel, wann, Alter und Gewicht bereithalten
- Kein Erbrechen, keine Milch, kein Salzwasser
- Knopfbatterie oder mehrere Magnete: sofort ins Spital
- Bewusstseinsstörung, Krampf, Atemnot: 144
Mein Kind hat an einer Zimmerpflanze geknabbert. Muss ich sofort ins Spital?
Meistens nicht – viele Pflanzen sind harmloser als ihr Ruf, manche aber nicht. Rufen Sie die Vergiftungsinformation an und sagen Sie, welche Pflanze es war. Ein Foto der Pflanze im Handy hilft. Dort sagt man Ihnen genau, ob Beobachten reicht.

Lesen ist der erste Schritt. Die Handgriffe sitzen aber erst, wenn Sie sie einmal geübt haben – am besten im Kurs.